Checkpoint Charlie, Berlin | Sehenswürdigkeiten Berlin Tourismus
Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie, Berlin

Checkpoint Charlie

Der Checkpoint Charlie war bis zum Mauerfall 1989 der bekannteste Grenzübergang zwischen West- und Ostberlin und fungierte als Kontrollpunkt für den Grenzverkehr ausländischer Diplomaten.

Ebenso für Mitarbeiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der DDR. Den Bürgern beider Teile des geteilten Berlin war die Nutzung verwehrt.

Der Name Charlie – Funkalphabet Alpha Bravo

„Checkpoint“ wurde gewählt, da die Sektorengrenze von den Westalliierten völkerrechtlich nicht anerkannt wurde und daher übliche Bezeichnungen für Grenzübergänge bewusst nicht verwendet wurden.

Der Name „Charlie“ rührt daher, dass diese Checkpoints nach dem bekannten Funkalphabet benannt wurden, dementsprechend existierten auch die weniger bekannten Checkpoints „Alpha“ und „Bravo“.

Rekonstruktion des Kontrollgebäudes

Seit 1963 befindet sich am Checkpoint Charlie das Mauermuseum, das mit nahezu einer Million jährlicher Besucher zu den meistbesuchten Museen Berlins gehört. Seit dem Jahr 2000 ist eine originalgetreue Rekonstruktion des ursprünglichen Kontrollgebäudes Bestandteil dieses Museums.

Mahnmal für die Mauertoten

Bundesweite Beachtung fand 2005 die Auseinandersetzung um ein von der Museumsleitung installiertes Mahnmal, dessen mehr als 1000 Kreuzen an die Mauertoten erinnern sollten. Zu den Kritikern dieses Mahnmals zählte auch der von einer Koalition aus SPD und Linkspartei gestützte Berliner Senat.

Diese Kontroverse wurde letztlich durch eine Räumungsklage des Grundstücksbesitzers entschieden, der stattgegeben wurde. Im Rahmen der darauf folgenden Zwangsräumung wurde das Mahnmal am 5 Juli 2005 entfernt.



Adresse:

  • Friedrichstraße 43
  • 10969 Berlin Kreuzberg

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Checkpoint Charlie, Berlin
4.4 14



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